Christoph Wittelsbürger

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Christoph Wittelsbürger

Musik- und radioverrückt war ich schon von Kindesbeinen an. Stundenlang konnte ich vor den Musiktruhen und Röhrenradios in meiner Reichweite sitzen und staunend lauschen. Und Plattencovers studieren. Beim Autoscooter interessierte mich der Wahnsinnssound mehr als die chromblitzenden Flitzer. Über die Jahre eskalierte es: erster eigener Plattenspieler, dann Beat Club, ein Kassettenrecorder und ein eigenes Radio. Stundenlanges Mitschneiden, eigene Hörspiele, Soundeffekte ausprobieren, erste Singles und LPs kaufen, Popshop und BFBS hören. Selber Musik machen kam als Teenie dazu. Erste Bands, ziemlich schnell von der Gitarre zum Bass gewechselt, ein 4-Spur-Kassettendeck gekauft, Drumcomputer und DX7 ausgeliehen und die ersten eigenen Songs aufgenommen. Viele Bands später dann ein 8-Spur-Tonband, synchronisiert mit einem Atari 1040ST an dem -zig Sounderzeuger hingen. Dann die Revolution der VST-Instrumente mitgemacht. Erste bezahlte Soundtracks produziert und dann 2003 zum Radio als Nachrichtensprecher mit gelegentlichen Ausflügen ins Sounddesign des Senders.

Meine Midlife Crisis habe ich nicht im Sattel einer Harley zugebracht, sondern in einer ziemlich lauten Prog-Metal-Band. Heute bin ich etwas ruhiger mit Blues und Rock unterwegs. Radio liebe ich immer noch. Und Musik sowieso.